Bericht der Damen von der FIP-EM

Zu acht machte sich die Damen Nationalmannschaft auf den Weg nach Marbella. Vor Ort wurden die Gruppen ausgelost und Deutschland landete in einer Dreiergruppe mit Polen und Italien. Bereits im ersten Team Match kam es zum Duell mit Polen. Dieses konnten wir  mit 2:1 für uns entscheiden (Breyer/Tiedjen, Scholten/Lux, Kurz/Höfer) holten den Sieg. Im zweiten Team Match spielten wir gegen die sehr starken Italienerinnen. Trotz guter Matches ging das Spiel mit 3:0 an Italien (Kurz/Höfer, Lux/Grove, Scholten/Bäcker). Durch das Erreichen des zweiten Platzes in unserer Gruppe erreichten wir unser erstes Ziel:  Wir standen im Viertelfinale und qualifizierten uns uns für die Platzierungsspiele 1-8.Im Viertelfinale trafen wir auf unsere Wunschgegnerinnen, das spanische Team. Es war für alle ein tolles Erlebnis gegen die Besten der Welt zu spielen (Breyer/Tiedjen, Kurz/Höfer, Grove/Bäcker). Nach dem 0:3 gegen Spanien ging es nun gegen Dänemark. Im ersten Match unterlagen Breyer/Tiedjen. Das zweite Team Kurz/Höfer lagen bereits mit Satz vorne als sich leider Vicki im Knie verletzt hat und die Partie aufgeben musste. Das dritte Doppel Scholten/Lux verlor auch knapp im dritten Satz. In der letzen Begegnung um Platz 7/8 trafen wir auf Hollland. Trotz sehr guter Leistungen verloren wir diese Partie auch mit 0:3 (Scholten/Lux, Breyer/Tiedjen, Höfer/Bäcker).

Wir merkten sichtlich, dass Deutschland immer noch als ein Entwicklungsland in der Padelszene hinsichtlich Struktur und Professionalität gilt – wir uns aber trotz unserer Trainingsrückstände in den Partien souverän verkauften. Somit sind wir entgegen der Niederlagen zufrieden mit unseren Leistungen und dem Erreichen des achten Platzes!

Im Open Turnier kam es direkt zu einem deutschen Duell. Lux/Scholten trafen auf Grove/Bäcker und siegten in einem hart umkämpften Match knapp in drei Sätzen. Kurz/ Höfer und Breyer/Tiedjen verloren ihre Matches knapp gegen spanische Paarungen. Scholten/Lux trafen in der zweiten Runde auf zwei spanische Profis und verloren nach einer sehr guten Leistung in zwei Sätzen. In der Nebenrunde kam es erneut zu einem deutschen Duell. Grove/Bäcker trafen auf Kurz/Höfer und konnten dieses im Match Tiebreak für sich entscheiden. Breyer/Tiedjen verloren nach starkem ersten Satz gegen die späteren Drittplatzierten Spanierinnen. Grove/Bäcker erreichten über einen knappen Sieg gegen ein litauisches Team das Halbfinale, in dm e sie sich dem späteren dänischen Siegerinnen geschlagen geben mussten.

Es war eine tolle Woche mit vielen schönen Momenten und wertvollen Erfahrungen, in der jede ihr  Bestes gegeben hat. Vielen Dank auch an unseren Coach Jimena, die uns super unterstützt hat!

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