Deutschlands Padel-Elite trifft sich in Mönchengladbach
Padel · Die „German Padel Series Masters“ brachte internationale Topspieler in den Holter Sportpark. Unter den Teilnehmern war auch ein deutscher Ex-Tennis-Profi. Insbesondere Mönchengladbach stellt in der Entwicklung der Trendsportart einen wichtigen Standort dar.
Der Padelsport ist in der deutschen Sportlandschaft nicht mehr zu übersehen. Ein wichtiger Standort für die Sportart ist inzwischen auch Mönchengladbach. Wie im Vorjahr gastierte die hochklassige „German Padel Series Masters 1500“ in der Vitusstadt – und zwar als Abschlussturnier der Saison 2025/2026. Neben dem Sieg und den Prämien ging es für die 64 Starter um wichtige Ranglistenpunkte.
Dass der Sportpark in Holt erneut den Zuschlag für die Turnierserie erhielt, lag laut Stefanie Steible vom Deutschen Padel Verband (DPV) an der Anlage selbst und ihren Betreibern. Diese hätten bereits beim vergangenen Masters‑Turnier gezeigt, dass sie ein solches Event auf hohem Niveau organisieren können.
Die enorme Entwicklung von Padel zeigt sich auch daran, dass die Sportart bereits auf der Vorschlagsliste für die Olympischen Spiele 2028 stand. Gespielt wird auf Courts mit Kunstrasen – in Deutschland sowohl in Hallen als auch im Freien. Eine Umrandung aus Glas und Gittern ermöglicht vielfältige und überraschende Ballwechsel. Da die Sportart leicht zu erlernen ist, finden sich neben Spitzenspielern auch Menschen aller Altersklassen und Erfahrungsstufen auf den Courts zusammen.
In Mönchengladbach besteht seit dem Vorjahr eines von zehn neuen Leistungszentren des DPV. Auch deshalb wächst die Bedeutung des Standortes für diesen Sport. Für das Turnier der „German Padel Series Masters“ fanden am Wochenende auf den vier Courts des Sportparks insgesamt 45 Spiele der Frauen und Männer statt – vor teilweise bis zu 300 Zuschauern. Insgesamt waren laut Lasse Buschmann, Geschäftsführer des Sportparks, rund 1000 Besucher vor Ort. Für ihn ein voller Erfolg. Zusätzlich konnten die Spiele im Livestream verfolgt werden.
Da nur Spieler der höchsten Turnierklasse antreten durften, gab es bereits in der Vorrunde hochattraktive Ballwechsel zu sehen. Prominentester Name im Startfeld war Ex‑Tennisprofi Dustin Brown, der jahrelang bei großen Turnieren wie Wimbledon oder den French Open am Start stand – und zeitweise für den Gladbacher HTC in der Bundesliga aufschlug. Inzwischen ist Brown im Padel unterwegs. Für das Turnier in Mönchengladbach erhielt er eine Wildcard. Für Steible vom DPV ist das eine gute Möglichkeit, über bekannte Sportler Padel reichweitenstark zu präsentieren.

Von Susanne Breithaupt
Der Padelsport ist in der deutschen Sportlandschaft nicht mehr zu übersehen. Ein wichtiger Standort für die Sportart ist inzwischen auch Mönchengladbach. Wie im Vorjahr gastierte die hochklassige „German Padel Series Masters 1500“ in der Vitusstadt – und zwar als Abschlussturnier der Saison 2025/2026. Neben dem Sieg und den Prämien ging es für die 64 Starter um wichtige Ranglistenpunkte.
Dass der Sportpark in Holt erneut den Zuschlag für die Turnierserie erhielt, lag laut Stefanie Steible vom Deutschen Padel Verband (DPV) an der Anlage selbst und ihren Betreibern. Diese hätten bereits beim vergangenen Masters‑Turnier gezeigt, dass sie ein solches Event auf hohem Niveau organisieren können.
Die enorme Entwicklung von Padel zeigt sich auch daran, dass die Sportart bereits auf der Vorschlagsliste für die Olympischen Spiele 2028 stand. Gespielt wird auf Courts mit Kunstrasen – in Deutschland sowohl in Hallen als auch im Freien. Eine Umrandung aus Glas und Gittern ermöglicht vielfältige und überraschende Ballwechsel. Da die Sportart leicht zu erlernen ist, finden sich neben Spitzenspielern auch Menschen aller Altersklassen und Erfahrungsstufen auf den Courts zusammen.
In Mönchengladbach besteht seit dem Vorjahr eines von zehn neuen Leistungszentren des DPV. Auch deshalb wächst die Bedeutung des Standortes für diesen Sport. Für das Turnier der „German Padel Series Masters“ fanden am Wochenende auf den vier Courts des Sportparks insgesamt 45 Spiele der Frauen und Männer statt – vor teilweise bis zu 300 Zuschauern. Insgesamt waren laut Lasse Buschmann, Geschäftsführer des Sportparks, rund 1000 Besucher vor Ort. Für ihn ein voller Erfolg. Zusätzlich konnten die Spiele im Livestream verfolgt werden.
Da nur Spieler der höchsten Turnierklasse antreten durften, gab es bereits in der Vorrunde hochattraktive Ballwechsel zu sehen. Prominentester Name im Startfeld war Ex‑Tennisprofi Dustin Brown, der jahrelang bei großen Turnieren wie Wimbledon oder den French Open am Start stand – und zeitweise für den Gladbacher HTC in der Bundesliga aufschlug. Inzwischen ist Brown im Padel unterwegs. Für das Turnier in Mönchengladbach erhielt er eine Wildcard. Für Steible vom DPV ist das eine gute Möglichkeit, über bekannte Sportler Padel reichweitenstark zu präsentieren.
Brown konnte mit seinem Spielpartner Daniel Puttkammer allerdings nicht in die entscheidenden Finalrunden eingreifen. Stattdessen dominierten langjährige Spieler, die bereits im Vorfeld zu den Favoriten zählten. Bei den Männern standen sich mit Johannes Lindmeyer und Agustin Reca sowie Matthias Wunner und Jérome Peeters zwei absolute Spitzenduos der Szene gegenüber.
Das zweite Halbfinale bestritten Patrick Lopez und Benjamin Fitzon sowie Nick Merten und Christian Böhnke. Im Finale trafen anschließend die Duos Wunner/Peeters und Merten/Böhnke aufeinander. Der Sieg, nach über zwei Stunden Spielzeit und einem Tiebreak im dritten Satz, ging an Merten und Böhnke.
Bei den Frauen ging der erste Platz an Lena Plümer und Katharina Hering, die sich klar in zwei Sätzen (6:1, 6:1) gegen das Team von Chiara Kampschulte und Corina Scholten durchsetzen konnten. Für den Sieg gab es jeweils eine Geldprämie von 1200 Euro. Insgesamt verteilten die Organisatoren 5000 Euro.
Mönchengladbach: Hochklassiges Feld bei German Padel Series Masters im Sportpark
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