Unsere Herren bei der EPA EM in Lissabon

Gleich zu Anfang gab es das entscheidende Duell gegen Polen um Platz 2 in der Gruppe D. Nur wenn hier gewonnen wurde, kam man unter die ersten 8 und damit in die Matches um die vorderen Plätze. Denn das in der Gruppe an 1 gesetzte Portugal war unbezwingbar. Das erste Spiel in der Besetzung Messerschmidt/Lindmeyer ging klar an Polen. Doch dann wurde es wie erwartet eng: Böhnke/Samuelsen schafften ein 6:4, 4:6, 6:3 gegen ihre polnischen Gegner, so dass alles auf Lingen/Schmidt ankam. Auch hier gab es 3 Sätze: 6:4, 3:6 und leider 5:7. Somit 2:1 für Polen. Es war knapp und hing nur an Kleinigkeiten.

Damit war klar: Jetzt würde es um die Plätze 9-15 gehen, wenn die anderen Gruppenspiele wie erwartet endeten. Und so kam es. Ein 3:0 im Vergleich mit Norwegen (erwähnenswert hier das 7:6(2), 2:6 und 6:3 von Lindmeyer/Mann), aber das Spiel gegen Belgien forderte alle Beteiligten bis nach 23.30h abends und bot Padel-Tennis (in diesem Fall stimmt der Ausdruck, es war weniger Padel als insbesondere im 3. Match Padel-Tennis mit Smashes hüben wie drüben bei jeder sich bietenden Gelegenheit) von hoher Spannung und einer „unfassbaren“ (Fabian Schmidt) Leistung von Messserschmidt/Lindmeyer. Lingen/Schmidt hatten vorher 6:1, 6:4 verloren und Böhnke/Samuelsen 6:2, 6:4 gewonnen. Die JoJos machten es extrem spannend und spielten schließlich 6:7(6), 6:4, und 5:7. Ein Spiel auf gleichem Niveau wie Belgien, aber leider mit dem schlechteren Ende!

In den Platzierungsspielen wurde Irland 3:0 besiegt. Für den erkrankten Christian Böhnke spielte Daniel Lingen mit Lennart Samuelsen. Gegen Österreich dann fiel auch Johannes Lindmeyer mit einem Infekt aus. Diesmal siegten Lingen/Messerschmidt und Bott/Mann. Schmidt auf der für ihn ungewohnten Vorhand zusammen mit Samuelsen verloren 6:7(1), 5:7. Durch die Ausfälle waren also gleich 2 Paare auseinandergerissen und statt wie vermutet zu vieler Rückhandspieler waren jetzt Vorhandspieler Mangelware.

So fanden sich für das Spiel um Platz 9 gegen Finnland wieder neue Paare: Diesmal spielten Messerschmidt/Bott (1:6,4:6), Samuelsen/Mann (5:7,6:3,6:7(6)) und wieder Lingen/Schmidt (3:6,4:6). Das hiess dann Platz 10.

Im Open Wettbewerb gewannen Lingen/Schmidt gegen Kroaten, um dann ausgerechnet gegen die an 13 gesetzten Böhnke/Samuelsen 5:7,6:4,5:7 auszuscheiden. Los-Pech.

Bott/Mann ereilte das gleiche Schicksal gegen die Schweden Knutsson/Vasquez in der ersten Runde. Und in der gleichen Runde verloren Messerschmidt/Lindmeyer gegen Portugiesen 1:6,4:6. In Runde 3 folgten dann Böhnke/Samuelsen ebenfalls gegen die portugiesischen Halbfinalisten Oliveira/Pascoal.

Anlage, Stimmung und Organisation der EPA EM (zum Großteil über eine App und sogar mit Lissabon-Guide für die Beteiligten ) waren vorbildlich, das Wetter an einigen Tagen verbesserungsbedürftig. Die Mannschaft war mit ihrem Coach Frank de Vries sehr zufrieden und will mit ihm weitermachen. Auch Frank hatte Spaß an seiner Rolle und hat sich stark für das Team engagiert.

Es geht das Gerücht, dass sich Deutschland durch den 4. Platz bei der FIP-EM in Rom für die nächsten FIP-Weltmeisterschaften qualifiziert habe. Wie gesagt: ein Gerücht. Aber Ansporn dann gemeinsam weiterzumachen.

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