Padel-Nationalmannschaft bei European Games in Krakau

Top-Spieler schlagen in Polen auf / Boomsport bald olympisch?

Vom 21. Juni bis zum 2. Juli 2023 weht mehr als ein Hauch von Olympia durch Krakau. Die polnische Großstadt ist Gastgeber der 3. European Games. 7.000 Athleten aus 48 Ländern messen sich dort in 29 Disziplinen. Ein Schaufenster für kommende Stars und spannende Sportarten mit Potenzial für die Olympischen Spiele. Auch die Nationalmannschaft des Deutschen Padel Verbands (dpv) schlägt bei den European Games auf. Zum Livestream geht es hier.

Padel ist die am schnellsten wachsende Sportart der Welt. Das Spiel, das viele an eine Mischung aus Tennis und Squash erinnert, fasziniert global Millionen von Menschen. Profi-Spieler aus Spanien und Argentinien sind in ihrer Heimat Top-Stars, Deutschland erlebt spätestens seit diesem Jahr einen Padel-Boom. Die Hoffnungen, in den kommenden Jahren fester Bestandteil der Olympischen Spiele zu sein, sind groß. Mit den European Games bietet sich eine attraktive Bühne im Blickfeld der IOC-Entscheidungsträger.

Für die Sportler geht abseits sportpolitischer Entscheidungen bereits jetzt ein Traum in Erfüllung: „Wir alle kennen die Vorbereitungen der Profis auf die Olympischen Spiele. Darauf ist alles ausgerichtet. Bei den European Games dabei zu sein, ist Belohnung für die vielen Stunden auf dem Platz, die Arbeit, die Leidenschaft und das Ergebnis von echtem Teamgeist. Das wird großartig“, sagen Corina Scholten (Dortmund) und Kristina Clément (Nizza), die als eines von zwei Damen-Doppeln für Deutschland auflaufen.

Mit dabei ist natürlich auch das deutsche Top-Team Denise Höfer und Victoria Kurz (beide Karlsruhe), die in den vergangenen Monaten national alles abräumten und sogar international auf sich aufmerksam machten. Beide fiebern schon dem besonderen Flair der European Games entgegen: „Als Doppel bei Turnieren erfolgreich zu sein, erfüllt uns schon mit großer Freude. In Krakau als Teil eines Teams für Deutschland aufzulaufen und olympische Atmosphäre zu schnuppern, wird sicher unvergesslich bleiben.“

Neben dem Damen-Doppel steht auch das Herren-Doppel und eine Mixed-Konkurrenz auf dem „European Games“-Plan. Die Deutschen Meister Johannes Lindmeyer (Köln) und Matthias Wunner (Wuppertal) sind bundesweit kaum zu schlagen und damit gesetzt, Wunner tritt an der Seite von Victoria Kurz zudem im Mixed an. „Die Entwicklung von Padel in Deutschland und vor allem in Europa zu sehen, beeindruckt. Das Niveau auf den Turnieren steigt stetig und die Faszination für diesen Sport ist mit Händen zu greifen. Sich bei den European Games zu präsentieren, bietet Padel eine große Chance, um vielleicht schon in den nächsten Jahren den Schritt zu den Olympischen Spielen zu schaffen“, sagen Lindmeyer und Wunner mit Blick auf die Potenziale des Sports.

Europas Sportwelt blickt ab dem 21. Juni also nach Krakau, in die Region Malopolska. Bei den letzten beiden Weltmeisterschaften erreichte das deutsche Damen-Team jeweils das Viertelfinale. Ein Achtungserfolg für die aufstrebende Padel-Nation Deutschland. Vielleicht entsteht aus dem Hauch Olympia schon in den kommenden Wochen Rückenwind für den nächsten Meilenstein. Die Olympischen Spiele sind Ziel und Traum. Für die Spieler und den Sport insgesamt.

Quelle: Fotos 1-3 Agentur Storyfischer/Thies Dader, Fotos 4+5 Sportler

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